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Pflanzengeschichten-Archiv von Licht + Kräuter

 

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Pflanzengeschichten Sommer 2017

 

Wilde Heilkräuter in Zeiten der Reinigung und Transformation I


Wildkräuter unterstützen den Körper Gifte auszuleiten, stärken das Immunsystem und bereichern unsere Nahrung mit erdiger Energie, denn schließlich haben wir unseren Körper von der Erde.
Ich möchte Euch in den nächsten Kräutergeschichten, Heilpflanzen vorstellen, die das auf wunderbare Art und Weise bewirken.

Zu allererst eine unscheinbare aber sehr powervolle Pflanze:


Ruprechtskraut, stinkende Storchschnabel – Geranium robertianum.
Aus der Pflanzenfamilie der Geraniaceae.

ruprechtskraut


Die Energie dieser Pflanze ist auf Umwandlung und Entgiftung ausgerichtet. Sie ist die erste Hilfe Pflanze bei Schocks und auch um alte Schocks und Wunden, die durch Fremdeinwirkung verursacht wurden, hervorzuholen, zu lösen, zu entgiften, denn alte Emotionen sind ebenfalls Gifte, die die Ursache von vielen Krankheiten sein können.


Wenn wir uns dieses einjährige oder zweijährige Heilkraut mal näher betrachten und auch schauen in welcher Umgebung es wächst, dann stellen wir fest, dass es den Halbschatten liebt, es gut im Schatten aushält und ebenfalls das Sonnenlicht verträgt, dann bildet es Anthocyane und die Blätter färben sich rot, als Sonnenschutz eben.

Diese Pflanze wächst auch gerne in Mauerritzen und an Ecken, wo es ein wenig schmuddelig und duster wirkt. Ihre Wurzeln verankern sich nicht sonderlich im Erdreich, sondern sie scheinen nur aufgesetzt zu sein. Ganz leicht ist sie herauszuheben.

Ihre Blätter sind gefiedert und die kleinen unscheinbaren rosa Blütchen offenbaren sich aber bei näherem Betrachten als sehr schöne und zarte.

Die Samenkapsel des Storchschnabels sieht tatsächlich aus wie der Schnabel eines Storches. Wenn dieser herangereift ist, dann schleudern die Samen bis zu 6m weit in die Umgebung.
Zu ernten ist diese Pflanze von Mai bis Ende September.

Ich finde übrigens nicht, dass dieses Pflänzchen stinkt, ich rieche es gerne, die Mücken aber nicht, das ist doch vorteilhaft, oder?

Auch spielt sie sozusagen die Assistenz vom Klapperstorch.
Es soll die Fruchtbarkeit der Frau fördern.

Ruprechtskraut 4.07.17 001 

 

Kommission E:

keine


Indikation:

Nun, auf der körperlichen Ebene leitet sie Insektengifte und sogar Schwermetalle aus, regt den Lymphfluss an und wirkt als Wundheilkraut adstringierend also auch blutstillend. Ekzeme und entzündete Brustwarzen erhalten Linderung durch Auftragen des frischen Pflanzensaftes. Bei Halsschmerzen, Zahnfleischentzündungen ist sie zum Gurgeln da, es wirkt entzündungshemmend und bei unspezifischem Durchfall hilft sie auch.
Es wird der Heilpflanze eine blutdrucksenkende Wirkung zugeschrieben. Außerdem unterstützt sie Leber und Galle und wird bei Nieren und Blasenleiden eingesetzt.
Es sollen sogar antivirale und antibakterielle Eigenschaften nachgewiesen worden sein.


Kontraindikation:

keine


Inhaltsstoffe:

Ätherische Öle, Gerbstoffe wie das Geraniin, Bitterstoffe, Flavonoide

 

Darreichungsformen:

als Tee, getrocknet als Pulver, frischer Pflanzensaft und als Urtinktur oder potenziert für die erste Hilfe Schocktropfen, lösen von alten tiefsitzenden Trauma und zur Ausleitung von Giften.

Ruprechtsstorchschnabel 23.6.17.jpg


Tipp:

Ein paar Tropfen der Urtinktur in einem Schälchen Wasser in den Raum gestellt, wirkt reinigend auf die Umgebung.

Ernährung:

Im Smoothy und im Salat ein paar Blätter. Als Pflanzen-Pulver übers Essen streuen als Nahrungsergänzung und zur Stärkung von Leber und Galle.

Hildegard von Bingen empfiehlt gegen Melancholie ein Pulver von Storchschnabel mit etwas Poleiminze und Raute.

 

Ich wünsche euch eine gute Gesundheit 

Herzliche Kräutergrüße eure Kräuterfrau
Niseema Dorothea Broos
Kräuterpädagogin® Volksheilkunde

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